De Albertha

Törndaten / Reisetermine

Zeitraum Route Preis
März 2026
07.03. bis 15.03. Schleswig-Holstein - Groningen
Zur Buchung
695 €
April 2026
18.04. bis 29.04. Groningen - Laboe
Zur Buchung
945 €
Mai 2026
01.05. bis 03.05. Laboe - Laboe
Zur Buchung
165 €
08.05. bis 10.05. Laboe - Laboe
Zur Buchung
165 €
12.05. bis 17.05. Laboe - Flensburg
Zur Buchung
495 €
17.05. bis 22.05. Flensburg - Laboe
Zur Buchung
540 €
Juni 2026
20.06. bis 28.06. ab/an Kiel - Kieler Woche 2026
Zur Buchung
49 €
August 2026
06.08. bis 09.08. Hanse Sail 2026
Zur Buchung
50 €
September 2026
11.09. bis 20.09. Stralsund - Laboe
Zur Buchung
980 €

Technische Daten

  • Name: De Albertha
  • Schiffstyp: Plattbodenschiff
  • Baujahr: 1891
  • Flagge: Niederlande
  • Heimathafen: Lemmer
  • Länge: 33
  • Breite: 5,40
  • Kojen: 24
  • Passagiere: 30
  • Seegebiete: Nordsee

Allgemeines

"Groninger Einmast-Seetjalk, Plattbodenschiff, Kuttergetakelt" - das ist sie, unsere gute De Albertha.
Ausladendes, rundes Heck mit dahinter liegendem, großen Ruderblatt und ein abgerundeter, bolkoppen-förmiger (Bullenkopf-) Bug, das sind die Kennzeichen einer Tjalk. Dazu ein weit hinten liegendes Kapitänshaus (Roef) und flache Aufbauten, die ehemals Ladeluken waren.

Charakteristisch für ein Plattbodenschiff: Die beiden Seitenschwerter.

Wie der Name "Plattboden" schon sagt, hat diese Art von Schiffen keinen Kiel, sondern ist absolut flach. Das hat mehrere Vorteile: Beim Trockenfallen im Watt bleiben Plattboden aufrecht liegen und 'stehen' sozusagen bei Niedrigwasser auf dem Sand.
Nebenbei ermöglicht dieses Rumpfform eine optimale Platznutzung im Inneren.
Dazu haben Plattbodenschiffe nur einen sehr geringen Tiefgang. 1,10m bei der "De Albertha"!
Das erlaubt ihnen, trotz der Größe und der hohen Tonnage, sehr kleine Häfen und flache Gewässer anzulaufen. Und oftmals liegen diese Häfen auf absolut sehenswerten kleinen Inseln.
Dazu kommt, dass wir (die "De Albertha"), unseren Klüverbaum 'toppen' (also hochdrehen, bis fast in die Senkrechte) können. Das macht das Schiff viel wendiger und erlaubt bedeutend mehr Hafenmänöver.
Unter dem Strich bedeutet das alles: Wir können uns an viele Stellen wagen, die anderen Schiffen nicht zugänglich sind und uns zwischen so manchen Inseln hindurch- und in manche Häfen hineinmogeln, wo andere außen herum schippern müssen. Zudem können wir uns im Wattenmeer trocken fallen lassen.

Die Seitenschwerter haben die Funktion gegen den Druck des Windes eine Abdrift zur Seite zu verhindern, bzw. einzuschränken.

Ausstattung

  • Raum für 24 Personen in jeweils 5 Kabinen für 4 Personen und 2 Kabinen für 2 Personen alle mit Waschbecken, Heizkörper und 230 Volt Steckdose
  • 2 Duschen
  • 2 Toiletten mit gewohnter Spülung (Seewasser)
  • Große Kühl-/Gefrierschrankkombination
  • Großer 4 flammiger Gastro-Gasherd mit Backofen
  • Beiboot mit Außenbordmotor
    (auch gern mal zur Gruppennutzung)
  • Stereoanlage mit Aux-Eingang und Bluetooth Empfänger
  • kleine Bibliothek und Spielesammlung für Gäste

Geschichte

Die Geschichte der "De Albertha"

Der Schiffstyp "Groninger Seetjalk"

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ersetzten Schiffe aus solidem Eisen und später Stahl die üblichen Holzschiffe für den Lastentransport. Die Rumpfformen dieser Lastensegler blieben dabei im Grunde gleich: mit einem runden Bug (anders als der spätere Spitzbug der Klipper) und einem ebensolchen Heck gebaut - die sogenannten 'Tjalken'.
Charakteristisch für diesen Schiffstyp ebenfalls: Das hinter dem Heck liegende, große, hölzerne Ruderblatt.
Damals wurden Schleusen und Brückengelder nach der Rumpflänge berechnet - aus dieser Länge wollte man also möglichst viel Laderaum heraus holen. So entstanden die runden Formen und auch das versetze Ruderblatt, was damit nicht mitgerechnet werden musste.
Zum Teil wurden diese Schiffe nur für den Einsatz auf den Binnengewässern (Kanäle, Binnenmeere und Wattenmeer) konzipiert, zum anderen wurden sie aber auch zum Warenaustausch mit dem europäischen Ausland eingesetzt. Die sogenannten 'Seetjalken', deren Bauart auf härtere Anforderungen ausgelegt war.
Die große Vielzahl dieser Schiffe wurde damals in den Niederlanden gebaut, ein Werftenzentrum war der Raum um Groningen: Die Groninger Tjalken und Seetjalken. Ihr Markenzeichen: Eine für Tjalken schnittige, flache Rumpfform, große Seitenschwerter und ein harmonisches, wenig ansteigendes Heck. Viele dieser Schiffe wurden damals im Raum um Groningen gebaut: Die Groninger Tjalken und Seetjalken.

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